Lexikon für das Bodenlegergewerbe
A
Abriebfestigkeit: Widerstandsfähigkeit der Belagsoberfläche gegen mechanische Beanspruchung durch Begehen, Befahren und Möbelnutzung, klassifiziert nach DIN EN 660-1 und DIN EN 660-2 für textile Bodenbeläge sowie nach DIN EN ISO 10581 für Laminatböden.
Abriebklasse: Normative Einstufung der Verschleißbeständigkeit bei Laminatböden nach DIN EN 13329, differenziert in Klassen AC1 bis AC6, wobei AC3 für intensive Wohnnutzung und AC4-AC6 für gewerbliche Nutzung vorgesehen sind.
Absaughöhe: Kritische Dimension bei Staubsaugern zur Beurteilung der Rückstellfähigkeit textiler Bodenbeläge nach DIN ISO 9405, die die Polaufrichte nach mechanischer Belastung charakterisiert.
Acrylat-Dispersion: Wasserbasierter Klebstoff auf Basis von Acrylat-Copolymeren zur Verlegung elastischer und textiler Bodenbeläge, der emissionsarm und geruchsneutral aushärtet.
Additiv: Beimischung zu Bodenbelagsmaterialien oder Klebstoffen zur Modifikation spezifischer Eigenschaften wie Brandverhalten, antistatische Ausrüstung oder antimikrobielle Wirkung.
Akustikboden: Bodenbelagssystem mit spezieller Trittschalldämmung nach DIN EN ISO 717-2, das erhöhte Anforderungen an die Körperschallreduktion erfüllt und Trittschallverbesserungsmaße von 15-25 dB erreicht.
Alkali: Basische chemische Verbindungen in mineralischen Untergründen, insbesondere frischen Estrichen, die bei unzureichender Neutralisation Schädigungen an Klebstoffen und Belägen verursachen können.
Alkaliresistenz: Widerstandsfähigkeit von Klebstoffen, Spachtelmassen und Belägen gegen alkalische Einflüsse aus dem Untergrund, geprüft nach DIN EN 12808-2.
Allseitig gefasster Belag: Verlegetechnik bei elastischen Bodenbelägen, bei der der Belag umlaufend mit Profilen eingefasst und gespannt wird, heute weitgehend durch verklebte Verlegung ersetzt.
Aluminium-Oxidschicht: Verschleißschutzschicht bei Laminatböden, die als Korundschicht bezeichnet wird und die Abriebfestigkeit erheblich verbessert.
Anhydritestrich: Calciumsulfat-Fließestrich nach DIN EN 13813 als Untergrund für Bodenbeläge, der spezifische Anforderungen an Restfeuchtemessung, Grundierung und Haftvermittlung stellt.
Anleimer: Bahnenrand textiler oder elastischer Bodenbeläge, der zur Herstellung von Nahtverbindungen durch Verschweißung oder Verklebung vorbereitet wird.
Antistatik: Eigenschaft von Bodenbelägen nach DIN EN 1815 oder DIN EN 61340-4-1, elektrostatische Aufladungen abzuleiten, erforderlich in Bereichen mit elektronischen Bauteilen oder explosionsgefährdeten Zonen.
Antrittsfläche: Bereich unmittelbar hinter der Eingangstür, der erhöhten Verschmutzungs- und Verschleißbelastungen ausgesetzt ist und besondere Anforderungen an Belagseigenschaften stellt.
Armierung: Verstärkungseinlagen in Bodenbelägen oder Estrichkonstruktionen zur Verbesserung der Zugfestigkeit und Rissüberbrückung, ausgeführt als Gewebe, Gitter oder Fasern.
Auflast: Zusätzliche Beschwerung bei nicht vollflächig verklebten Bodenbelägen zur Gewährleistung der Formstabilität, typischerweise bei lose verlegten Teppichfliesen oder Designbelägen.
Aufschweißtechnik: Verschweißungsmethode bei PVC- und Linoleumbelägen, bei der ein Schweißdraht mittels Heißluft in die V-förmig ausgekehlte Naht eingeschmolzen wird.
Ausblühungen: Kristallisation löslicher Salze auf der Oberfläche mineralischer Untergründe durch Feuchtetransport, die die Haftung von Klebstoffen beeinträchtigen und nach DIN 18352 zu beseitigen sind.
Ausgleichsmasse: Selbstnivellierender oder spachtelbarer Mörtel zur Herstellung planebener Untergründe nach DIN EN 13813, differenziert nach Anwendungsbereich und Schichtdicke.
Ausrollverhalten: Eigenschaft bahnförmiger Bodenbeläge, sich nach dem Ausrollen ohne Wellenbildung oder Aufwölbungen plan auf den Untergrund zu legen.
B
Bahnenware: Rollenförmig konfektionierte Bodenbeläge mit Breiten typischerweise zwischen 200 und 500 cm, die durch Verschweißung oder Verklebung der Bahnen verlegt werden.
Bambus-Bodenbelag: Bodenbelag aus verklebten und gepressten Bambussegmenten, normativ erfasst in DIN EN 14342, mit hoher Härte und guter Dimensionsstabilität.
Bandschweißgerät: Elektrowerkzeug zum Verschweißen von PVC- und Linoleumbelägen mittels Heißluft, typischerweise mit Temperaturen von 300-450°C.
Bauchemie: Spezialgebiet der angewandten Chemie für Baustoffe, das Klebstoffe, Grundierungen, Spachtelmassen und Beschichtungen für das Bodenlegergewerbe umfasst.
Beanspruchungsklasse: Normative Klassifizierung nach DIN EN 685 für die zu erwartende Nutzungsintensität, unterschieden in Klassen 21-23 (Wohnbereich), 31-34 (gewerblicher Bereich), 41-43 (industrieller Bereich).
Beflockung: Aufbringen kurzer Fasern auf eine Trägerschicht mittels elektrostatischem Feld zur Herstellung textiler Beläge mit samtartiger Oberfläche.
Begehbarkeit: Zeitpunkt nach Klebstoffapplikation und Belagsverlegung, ab dem der Bodenbelag für Personenverkehr freigegeben werden kann, abhängig vom Klebstoffsystem.
Belagsaufbau: Schichtstruktur von Bodenbelägen, typischerweise bestehend aus Trägerschicht, Dekorschicht und Nutzschicht mit optionalen Funktionsschichten.
Beschichtung: Flüssig applizierte Oberflächenvergütung für Beläge oder Untergründe, differenziert nach Funktion in Versiegelung, Grundierung oder Schutzschicht.
Betonestrich: Zementgebundener Estrich nach DIN EN 13813 mit Zuschlag und definiertem Wasser-Zement-Verhältnis als Untergrund für Bodenbeläge.
Bewegungsfuge: Konstruktiv vorgesehene Fuge in Estrichen oder Betonplatten zur Aufnahme von Dehnungen und Schwindungen, die im Belagsaufbau nachzubilden ist nach DIN 18560.
Bitumen-Korkment: Historischer Estrich aus Bitumen, Kork und Füllstoffen, der als problematischer Untergrund gilt und oft Sanierung erfordert.
Blindboden: Tragender Unterboden bei mehrschichtigen Fußbodenkonstruktionen, auf dem der Nutzbelag verlegt wird.
Blockvinyl: Massives PVC-Material für Belagsplatten ohne Trägerkaschierung, das durch seine Homogenität über die gesamte Materialstärke vollständig renovierbar ist.
Bodenbeschichtung: Flüssig applizierte Oberflächensysteme auf Basis von Kunstharzen, die nahtlose, hochbelastbare Nutzschichten bilden, reglementiert nach DIN EN 13813 und DIN EN 1504.
Bodenfeuchte: Wassergehalt in Estrichen oder Betonuntergründen, der vor Belagsverlegung normativ festgelegte Grenzwerte nach DIN 18365 nicht überschreiten darf.
Bodensanierung: Gesamtheit der Maßnahmen zur Wiederherstellung oder Verbesserung schadhafter Untergründe unter Berücksichtigung bauphysikalischer und chemischer Aspekte.
Bouclé: Schlingenförmige Garnstruktur bei textilen Bodenbelägen, die durch Verwendung ungleich langer Garnkomponenten charakteristische dreidimensionale Oberflächen erzeugt.
Brandklasse: Klassifizierung des Brandverhaltens von Bodenbelägen nach DIN EN 13501-1 in Klassen A1fl (nicht brennbar) bis Ffl (leicht entflammbar), wobei Bfl-s1 für normal entflammbare Bodenbeläge mit geringer Rauchentwicklung steht.
Brandverhalten: Reaktion von Bodenbelägen auf Brandeinwirkung, geprüft nach DIN EN ISO 11925-2 und klassifiziert nach DIN EN 13501-1.
Breitbahn: Breite Rollenware elastischer oder textiler Bodenbeläge, typischerweise in Breiten von 200 bis 500 cm, die großflächige Verlegung mit minimalen Nähten ermöglicht.
Brillierung: Oberflächenbehandlung von Teppichböden durch thermische oder mechanische Bearbeitung zur Akzentuierung der Faserstruktur und Verbesserung der Optik.
Bügelperlondraht: Spezielles Nadelmaterial für die Herstellung getufter Teppichböden mit charakteristischer U-förmiger Schlinge.
C
Calciumsulfatestrich: Estrich auf Basis von Anhydritbinder nach DIN EN 13813, der als Fließestrich besondere Eigenschaften hinsichtlich Restfeuchte und Oberflächenbehandlung aufweist.
Calandrierung: Verfahren zur Herstellung elastischer Bodenbeläge durch Walzen und Pressen erhitzter PVC-Massen zwischen Walzenpaaren.
Carpet-Tiles: Englische Bezeichnung für Teppichfliesen, modulare textile Bodenbeläge in quadratischen oder rechteckigen Formaten.
CE-Kennzeichnung: Obligatorische Konformitätskennzeichnung für Bodenbeläge nach Bauproduktenverordnung (EU) Nr. 305/2011, die die Übereinstimmung mit harmonisierten europäischen Normen dokumentiert.
Chemische Beständigkeit: Widerstandsfähigkeit von Bodenbelägen gegen Einwirkung chemischer Substanzen, geprüft nach DIN EN ISO 26987 für elastische Beläge.
Click-System: Mechanische Verbindungstechnik bei Laminat-, Vinyl- und Parkettböden ohne Verklebung durch profilierte Kanten mit formschlüssiger Verriegelung.
CM-Messung: Calciumcarbid-Methode zur Bestimmung der Restfeuchte mineralischer Estriche nach DIN EN 13318, bei welcher die chemische Reaktion von Calciumcarbid mit Wasser zur Druckmessung genutzt wird.
Coiling: Bezeichnung für die Aufrollfähigkeit flexibler Bodenbeläge, die transport- und lagertechnisch relevant ist.
Compound: Gemisch aus Grundpolymer und Additiven zur Herstellung elastischer Bodenbeläge mit definierten Eigenschaften.
Cushioned Vinyl: PVC-Belag mit integrierter Unterschicht aus geschäumtem Material zur Verbesserung von Gehkomfort und Trittschalldämmung.
CV-Belag: Abkürzung für Cushioned Vinyl, elastischer Bodenbelag mit geschäumter Trägermatrix.
D
Dampfbremse: Sperrschicht zur Reduzierung der Wasserdampfdiffusion aus dem Untergrund in den Belagsaufbau, charakterisiert durch den sd-Wert nach DIN 4108-3.
Dampfdiffusion: Transport von Wasserdampf durch Baustoffe aufgrund von Partialdruckgefällen, der bei Bodenbelägen kritisch werden kann.
Dampfsperre: Schicht mit sehr hohem Diffusionswiderstand (sd-Wert >1500 m) zur vollständigen Unterbindung von Feuchtetransport.
Dauerelastizität: Eigenschaft von Klebstoffen, nach mechanischer Beanspruchung in den Ausgangszustand zurückzukehren, relevant für bewegungsaufnehmende Verklebungen.
Deckschicht: Obere, sichtbare und nutzbare Schicht eines Bodenbelags, die für Verschleißfestigkeit und Optik verantwortlich ist.
Dehnungsfuge: Konstruktiv erforderliche Fuge zur Aufnahme von Längenänderungen, die im Belag nachzubilden ist nach DIN 18352 und DIN 18365.
Designboden: Mehrschichtig aufgebauter elastischer Bodenbelag mit fotografisch oder digital erzeugtem Dekor und Nutzschicht, typischerweise als Vinyl-Designboden oder Luxury Vinyl Tile (LVT) bezeichnet.
Designfliese: Modularer Designboden in Fliesen- oder Plankenformat zur verlegefertig konfektionierten Montage.
Diffusionsäquivalente Luftschichtdicke (sd-Wert): Kennwert für den Wasserdampfdiffusionswiderstand nach DIN EN ISO 12572, angegeben in Metern, der die Durchlässigkeit für Wasserdampf charakterisiert.
Dimensionsstabilität: Formbeständigkeit von Bodenbelägen unter Temperatur- und Feuchteeinfluss, geprüft nach DIN EN ISO 23999 für elastische Beläge.
DIN 18365: Deutsche Norm für Bodenbelagsarbeiten innerhalb der Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen (VOB) Teil C, die technische Anforderungen und Ausführungsbestimmungen definiert.
DIN EN 649: Europäische Produktnorm für elastische textile Bodenbeläge, die Anforderungen an textile Bahnenware festlegt.
DIN EN 685: Europäische Norm zur Klassifizierung elastischer, textiler und Laminat-Bodenbeläge nach Beanspruchungsklassen.
DIN EN 1307: Europäische Produktnorm für textile Bodenbeläge, die Anforderungen und Prüfverfahren definiert.
DIN EN 12467: Europäische Produktnorm für Faserzement-Tafeln, die auch als Untergrund für Bodenbeläge relevant sein kann.
DIN EN 13329: Europäische Produktnorm für Laminat-Bodenbeläge mit Anforderungen und Prüfverfahren.
DIN EN 13501-1: Europäische Norm zur Klassifizierung des Brandverhaltens von Bauprodukten und Bauarten.
DIN EN 13893: Europäische Norm zur Bestimmung des dynamischen Reibungskoeffizienten von Bodenbelägen, der die Rutschsicherheit charakterisiert.
DIN EN 14041: Europäische Produktnorm für elastische, textile und Laminat-Bodenbeläge mit grundlegenden Anforderungen.
DIN EN 14342: Europäische Norm für Holzfußböden mit Anforderungen an Charakteristika und Kennzeichnung.
DIN EN 14904: Europäische Norm für Sportböden mit spezifischen Anforderungen an Stoßdämpfung, Verformung und Reibung.
Direktbeschichtung: Verfahren zur Herstellung beschichteter Spanplatten für Fußbodenanwendungen durch direktes Aufpressen melaminharzgetränkter Dekorpapiere.
Dispersionsklebstoff: Wasserbasierter Klebstoff auf Polymerbasis zur Verlegung elastischer und textiler Bodenbeläge, emissionsarm nach EMICODE EC1 oder EC1PLUS.
Doppelboden: Hohlraumboden auf Stützen mit begehbaren Platten, unter dem Installationen geführt werden, normiert nach DIN EN 12825.
Druckfestigkeit: Widerstandsfähigkeit von Untergründen oder Belägen gegen statische Belastung, geprüft nach DIN EN 13892-2.
Dünnbettverlegung: Verlegetechnik mit minimaler Klebstoffauftragsmenge, typischerweise bei elastischen Belägen mit gezahnter Kelle.
E
Ebenheit: Planheit des Untergrunds, die nach DIN 18202 mit Richtscheit und Messschiene zu prüfen ist, wobei für Bodenbeläge spezifische Anforderungen gelten.
Egalisierung: Ausgleich von Unebenheiten des Untergrunds durch Spachtelmassen zur Herstellung normgerechter Ebenheit.
Einlaufzone: Stark frequentierter Eingangsbereich mit erhöhter Verschmutzungs- und Feuchtebelastung, der besondere Anforderungen an Beläge stellt.
Einschlämmen: Vorbehandlung stark saugender Untergründe mit verdünnter Grundierung zur Verfestigung und Reduzierung der Saugfähigkeit.
Elastisches Verhalten: Eigenschaft von Bodenbelägen, nach Belastung in die ursprüngliche Form zurückzukehren, charakterisiert durch den Resteindruckwert nach DIN EN ISO 24343-1.
Elastomer: Hochelastischer Kunststoff mit gummielastischen Eigenschaften, verwendet für Beläge mit hohen Anforderungen an Elastizität.
Elektrisch ableitfähiger Belag: Bodenbelag mit definiertem elektrischem Durchgangswiderstand nach DIN EN 61340-4-1, erforderlich in ESD-Schutzbereichen.
Elektrostatische Aufladung: Entstehung elektrischer Spannungen durch Reibung auf Bodenbelägen, gemessen nach DIN EN 1815, wobei Werte unter 2 kV als antistatisch gelten.
EMICODE: Emissionsklassifizierung für bauchemische Produkte durch die GEV (Gemeinschaft Emissionskontrollierte Verlegewerkstoffe), unterteilt in EC1PLUS (sehr emissionsarm), EC1 (emissionsarm) und EC2 (emissionsarm).
Epoxidharz: Zweikomponentiges Reaktionsharz für hochbelastbare Bodenbeschichtungen, Klebstoffe und Spachtelmassen.
Estrich: Obere Schicht des Fußbodenaufbaus zur Aufnahme von Belägen, klassifiziert nach Bindemittel (Zement, Anhydrit, Magnesit) und Verlegeart nach DIN 18560.
Estrichfeuchte: Wassergehalt mineralischer Estriche, der vor Belagsverlegung normativ festgelegte Grenzwerte nach DIN 18365 nicht überschreiten darf.
Euroklasse: Brandschutzklassifizierung nach DIN EN 13501-1 für Bauprodukte in Europa, ersetzt nationale Klassifizierungen.
Expansionskoeffizient: Ausdehnungsverhalten von Materialien bei Temperaturänderung, relevant für Fugenplanung und Verlegung.
F
Farbtonabweichung: Zulässige Differenz zwischen Belagselementen oder Bahnen hinsichtlich Farbgebung, die chargenbedingt auftreten kann.
Faserrückstellvermögen: Eigenschaft textiler Beläge, nach Belastung die ursprüngliche Polhöhe wiederzuerlangen, geprüft nach DIN ISO 9405.
Feinspachtelung: Abschließende Spachtelung zur Herstellung sehr glatter Oberflächen mit Schichtdicken unter 3 mm.
Fertigteilestrich: Industriell vorgefertigte Estrichelemente wie Gipsfaser- oder Spanplatten zur trockenen Verlegung nach DIN EN 12825.
Festigkeit: Mechanischer Widerstand gegen Zug-, Druck- oder Biegebeanspruchung, normativ geprüft nach verschiedenen DIN EN-Normen.
Feuchtegehalt: Wasseranteil in Materialien, kritisch für Klebstoffhaftung und Belagsstabilität.
Feuchtemessung: Bestimmung des Wassergehalts in Untergründen mittels CM-Methode nach DIN EN 13318 oder elektronischer Verfahren.
Feuchtesperre: Schicht zur vollständigen Unterbindung von Feuchtetransport mit sd-Wert über 1500 m nach DIN 4108-3.
Filamentgarn: Endlosfaser für textile Bodenbeläge aus synthetischen Polymeren wie Polyamid oder Polyester.
Fixierung: Mechanische oder adhäsive Befestigung von Bodenbelägen, unterschieden nach Vollverklebung, Randfixierung und loser Verlegung.
Flächengewicht: Masse pro Flächeneinheit bei textilen oder elastischen Belägen in g/m², das Materialmenge und teilweise Qualität charakterisiert.
Flächenpressung: Belastung pro Flächeneinheit, die auf Bodenbeläge oder Untergründe wirkt, relevant für Dimensionierung.
Fleckbeständigkeit: Resistenz von Bodenbelägen gegen Verfärbung durch verschiedene Substanzen, geprüft nach DIN EN ISO 26987.
Flexibilität: Biegeverhalten von Bodenbelägen, relevant für Verlegung und Formbarkeit.
Fließestrich: Selbstnivellierender Estrich nach DIN EN 13813, typischerweise auf Calciumsulfat- oder Zementbasis.
Flockung: Herstellungsverfahren für textile Beläge durch elektrostatisches Aufbringen kurzer Fasern auf Trägerschicht.
Fluorpolymer: Hochleistungskunststoff auf Fluorbasis für Oberflächenvergütungen mit hervorragender chemischer Beständigkeit.
Formaldehyd: Flüchtiger organischer Stoff, dessen Emission aus Bodenbelägen nach DIN EN 717-1 begrenzt ist.
Formatbelag: Bodenbelag in definierten geometrischen Formen wie Fliesen oder Planken, im Gegensatz zu Bahnenware.
Fugenbild: Optische Erscheinung der Verbindungsstellen zwischen Belagselementen oder Bahnen.
Fugenbreite: Dimension der Zwischenräume zwischen Belagselementen, die materialspezifisch vorgegeben ist.
Funktionsschicht: Spezielle Lage im Belagsaufbau mit definierter Aufgabe wie Trittschalldämmung, Wärmeisolierung oder Feuchteabdichtung.
G
Garnstärke: Lineare Dichte textiler Garne, angegeben in dtex (Dezitex), die Dicke und Massigkeit des Pols beeinflusst.
Gefälleestrich: Estrich mit planmäßigem Höhenverlauf zur Wasserableitung, relevant in Nassräumen.
Gegenzug: Untere Schicht mehrschichtig aufgebauter Beläge zur Kompensation von Spannungen und Verhinderung von Verwölbungen.
Gehkomfort: Subjektive Beurteilung der Belagscharakteristik beim Begehen, beeinflusst durch Elastizität und Dämpfung.
Geruchsemission: Abgabe flüchtiger organischer Verbindungen, die olfaktorisch wahrnehmbar sind, bewertet nach AgBB-Schema.
Gesundheitliche Bewertung: Beurteilung von Bodenbelägen und Verlegewerkstoffen hinsichtlich Emissionen nach AgBB-Schema oder Umweltzeichen wie Blauer Engel.
Getufteter Belag: Textiler Bodenbelag, dessen Polfasern durch Nähverfahren in eine Trägerschicht eingebracht werden.
Gewebeträger: Stabilisierende Trägerschicht in elastischen Belägen aus Glasfaser- oder Polyestergewebe.
Glasfaserverstärkung: Armierung mit Glasfasergewebe oder -matten zur Verbesserung der Festigkeit und Rissüberbrückung.
Gleitreibung: Reibungswiderstand zwischen sich bewegenden Oberflächen, relevant für Möbelverschiebung auf Belägen.
Grundierung: Voranstrich zur Verfestigung, Porenverschluss und Haftvermittlung zwischen Untergrund und Klebstoff oder Beschichtung nach DIN EN 1504.
Gummibelag: Elastischer Bodenbelag aus Natur- oder Synthesekautschuk, normiert nach DIN EN ISO 4649, mit hervorragender Elastizität und Verschleißfestigkeit.
H
Haftklebung: Klebetechnik mit dauerhaftklebrigen Kontaktklebstoffen ohne chemische Aushärtung.
Haftung: Adhäsionskraft zwischen Klebstoff und Fügepartnern, geprüft nach DIN EN 1372.
Haftvermittler: Chemische Verbindungen zur Verbesserung der Adhäsion zwischen kritischen Untergründen und Klebstoffen.
Haftverhalten: Adhäsionseigenschaften von Klebstoffen auf verschiedenen Untergründen, charakterisiert durch Schälfestigkeit und Scherfestigkeit.
Hartbelag: Sammelbegriff für formstabile Beläge wie Fliesen, Naturstein, Parkett oder Laminat im Gegensatz zu flexiblen elastischen Belägen.
Härte: Widerstand gegen lokale Verformung, relevant für Eindruckverhalten und Verschleißfestigkeit.
Heißluftschweißung: Fügetechnik bei thermoplastischen Belägen durch Anschmelzen und Verschweißen mittels erhitzter Luft.
Heizestrich: Estrich mit integrierten Heizleitungen nach DIN EN 1264, der besondere Anforderungen an Belagsauswahl stellt.
Heterogener Belag: Mehrschichtig aufgebauter elastischer Belag mit funktional differenzierten Schichten.
High-Solid-Klebstoff: Klebstoff mit hohem Festkörperanteil über 80% und reduzierten Lösemittelemissionen.
Hohlkehle: Hohlrundprofil als Übergang zwischen Boden- und Wandbelag zur hygienischen Ausbildung fugenloser Anschlüsse.
Hohlraumboden: Doppelbodenkonstruktion mit Hohlraum für Installationen nach DIN EN 12825.
Hohlstellen: Bereiche mangelhafter Klebstoffbenetzung zwischen Belag und Untergrund, die durch Klopfprüfung detektiert werden.
Homogener Belag: Elastischer Belag mit durchgehend gleicher Materialzusammensetzung über die gesamte Dicke.
HDF-Träger: Hochdichte Faserplatte als Trägermaterial für Laminat- und Designböden.
Hybridbelag: Bodenbelag aus kombinierten Materialkomponenten, typischerweise mineralisch-elastische Verbundwerkstoffe.
Hydrolysebeständigkeit: Resistenz gegen Abbau durch Wassereinwirkung, relevant für Polyurethan-haltige Beläge.
Hygroskopie: Eigenschaft von Materialien, Luftfeuchtigkeit aufzunehmen und abzugeben.
I
Imprägnierung: Tränkung von Materialien mit eindringenden Substanzen zur Verbesserung von Eigenschaften.
Industrieboden: Hochbelastbarer Bodenbelag für gewerblich-industrielle Nutzung nach Beanspruchungsklasse 41-43.
Installationsebene: Hohlraum in Doppelböden zur Führung technischer Infrastruktur.
Integrierte Trittschalldämmung: Werksseitig applizierte Dämmschicht auf der Belagsunterseite bei schwimmend zu verlegenden Systemen.
ISO 9405: Internationale Norm zur Prüfung der Poldauerhaftigkeit textiler Bodenbeläge.
J
Jute: Naturfaser aus Corchorus-Pflanzen, verwendet als Trägermaterial für textile Bodenbeläge.
Jutebacking: Jutegewebe als Rückenbeschichtung textiler Bodenbeläge zur Dimensionsstabilisierung.
K
Kalandrierung: Produktionsverfahren für elastische Beläge durch Walzenprozesse.
Kaltschweißung: Chemische Verschweißung thermoplastischer Beläge mittels lösemittelhaltiger Quellschweißmittel ohne Wärmezufuhr.
Kantenfestigkeit: Widerstandsfähigkeit von Belagskanten gegen mechanische Beanspruchung.
Kantenprofilierung: Fasung oder Abschrägung von Belagskanten zur Vermeidung von Beschädigungen.
Karkasse: Innere Trägerschicht elastischer Bodenbeläge aus Gewebe oder Vlies.
Kautschukbelag: Elastischer Bodenbelag aus Natur- oder Synthesekautschuk nach DIN EN ISO 4649.
Kerbverzahnung: Profilierte Klebstoffauftragstechnik mit gezahnten Spachteln zur definierten Schichtdickensteuerung.
Kettelgarn: Garn zur Umrandung von Teppichfliesen oder Auslegware zur Kantensicherung.
Klebefläche: Zu verklebende Oberfläche, die spezifische Vorbehandlung erfordern kann.
Klebemörtel: Mörtelgebundene Klebstoffe für keramische Beläge nach DIN EN 12004.
Klebespachtelung: Kombinierte Funktion aus Untergrundausgleich und Klebung bei dickschichtigen Systemen.
Klebstoffauswahl: Bestimmung des geeigneten Klebstoffs nach Belagsart, Untergrund und Nutzung gemäß Herstellervorgaben.
Klebstoffverbrauch: Benötigte Klebstoffmenge pro Flächeneinheit, abhängig von Auftragstechnik und Untergrund.
Klicksystem: Mechanische Verbindung von Belagselementen durch profilierte formschlüssige Kanten.
Klimaklasse: Normierte Umgebungsbedingungen nach DIN EN 685 zur Klassifizierung der Raumnutzung.
Kokos: Naturfaser aus Kokosnussschalen für robuste textile Beläge.
Kompaktvinyl: Homogener PVC-Belag ohne Trägerkaschierung mit Durchfärbung.
Konditionierung: Klimatische Anpassung von Belagsmaterialien vor Verlegung an Raumverhältnisse.
Kontaktkleber: Klebstoff mit sofortiger Anfangshaftung beim Fügen der Klebepartner.
Kontrollprüfung: Qualitätssicherungsmaßnahme zur Überwachung der Verlegeausführung.
Kontur: Randausbildung oder Profilierung von Belagselementen.
Konvektion: Wärmetransport durch Luftströmung, relevant bei Fußbodenheizungen.
Korrosionsschutz: Beschichtungen zum Schutz metallischer Untergründe vor Korrosion.
Korund: Aluminiumoxid als Verschleißschutzschicht bei Laminatböden zur Erhöhung der Abriebfestigkeit.
Kreuzfuge: Verlegetechnisch zu vermeidende Anordnung mit Zusammentreffen von vier Elementecken.
Kühlung: Temperaturabsenkung des Untergrunds vor Verlegung bei Heizestrichen nach DIN EN 1264.
Kunstfaser: Synthetische Fasern wie Polyamid, Polyester oder Polypropylen für textile Bodenbeläge.
Kunstharz: Synthetisches polymeres Material als Bindemittel für Beschichtungen, Klebstoffe und Spachtelmassen.
Kunststeinfliese: Industriell gefertigte Fliese aus mineralischen Komponenten und Bindemitteln.
L
Lackierung: Oberflächenbeschichtung mit filmbildenden Systemen zur Versiegelung.
Lagerung: Konditionierte Aufbewahrung von Belagsmaterialien vor Verlegung bei 18-20°C und 40-65% rel. Luftfeuchte.
Laminatboden: Fußbodenbelag aus HDF-Träger mit Dekorpapier und Verschleißschutzschicht nach DIN EN 13329.
Langzeitverhalten: Eigenschaften von Belägen über die Nutzungsdauer unter definierten Bedingungen.
Latex: Naturkautschuk-Dispersion oder synthetische Emulsion als Binder für textile Belagsrücken.
Latexrücken: Rückenbeschichtung textiler Beläge mit Latex zur Stabilisierung.
Läufer: Bahnenförmiger schmaler Bodenbelag, typischerweise Flurware mit Breiten zwischen 60 und 150 cm.
Level-Loop: Textile Belagskonstruktion mit Polfläche aus gleichhohen Schlingen unterschiedlicher Garnstärken.
Lichtbeständigkeit: Resistenz gegen Farbveränderung durch UV-Strahlung nach ISO 105-B02.
Lichtechtheit: Beständigkeit von Farben gegen Ausbleichen durch Lichteinwirkung, klassifiziert in Skalen 1-8.
Linoleum: Elastischer Naturbodenbelag aus oxidierten Pflanzenölen, Harzen, Kork- und Holzmehl auf Jutegewebe nach DIN EN 548, mit guten ökologischen Eigenschaften.
Lose Verlegung: Verlegetechnik ohne Verklebung, typischerweise bei Teppichfliesen mit Eigengewicht oder Randfixierung.
Luftfeuchte: Relative Luftfeuchtigkeit, die Materialfeuchte und Verlegeeigenschaften beeinflusst.
Luxury Vinyl Tile (LVT): Hochwertiger Vinyl-Designboden mit realistischer Holz- oder Steinoptik.
M
Magnesiaestrich: Estrich auf Basis von Magnesiumoxid-Binder nach DIN EN 13813, der besondere Anforderungen an Feuchtebeständigkeit stellt.
Maintenance: Englischer Begriff für Unterhaltungsreinigung und Pflege von Bodenbelägen.
Maßhaltigkeit: Einhaltung vorgegebener Abmessungen bei Belagselementen nach Produktnorm.
Mattierung: Oberflächenvergütung zur Reduzierung des Glanzes.
Mechanische Beanspruchung: Belastung durch Begehen, Befahren und Möblierung nach Nutzungsklassen.
Mehrschichtparkett: Fertigparkett mit Deckschicht, Mittellage und Gegenzug nach DIN EN 13489.
Melaminharze: Duroplastische Harze für Oberflächenbeschichtungen bei Laminatböden.
Microverleimung: Gezielte Verklebung nur im Nut-Feder-Bereich bei schwimmender Verlegung.
Mineralischer Untergrund: Estrich oder Betonunterbau als Verlegegrund für Bodenbeläge.
Modulteppich: Teppichfliesen in modularen Formaten zur flexiblen Verlegung.
Möbelauflage: Lastabtragung von Möbelstücken auf Belagsoberflächen, die Druckstellen verursachen kann.
Montagehilfe: Werkzeug zur Erleichterung der Belagsverlegung, wie Spanngeräte oder Zug-Klopf-Eisen.
Mosaikparkett: Kleinformatiges Parkett aus 8 mm dicken Holzlamellen nach DIN EN 13228.
Multi-Layer: Mehrschichtig aufgebaute Belagskonstruktion mit funktional differenzierten Lagen.
N
Nacharbeitung: Korrekturmaßnahmen bei mangelhafter Erstausführung.
Nachbehandlung: Oberflächenbearbeitung nach Verlegung zur Endgestaltung.
Nadelvlies: Textiler Bodenbelag aus durch Nadelverfahren mechanisch verfestigten Fasern ohne Trägergewebe.
Nahtbreite: Dimension des Zwischenraums zwischen Bahnen bei Schweißverbindungen.
Nahtfestigkeit: Mechanische Belastbarkeit von Schweißverbindungen, geprüft nach DIN EN ISO 10582.
Nahtversatz: Verlegeprinzip zur Vermeidung durchgehender Längsfugen bei Bahnenware.
Nassraumeignung: Eignung von Belägen für Bereiche mit Wasserbelastung, erfordert spezielle Abdichtungsmaßnahmen.
Naturkautschuk: Kautschuk aus Latex des Kautschukbaums als Rohstoff für elastische Beläge.
Naturstein: Geologisch entstandene Gesteine wie Granit, Marmor oder Schiefer als Bodenbelag.
Netzstruktur: Vernetzte Polymerstruktur duroplastischer Klebstoffe und Beschichtungen.
Neutralisation: Chemische Behandlung alkalischer Untergründe zur pH-Wert-Reduzierung vor Belagsverlegung.
Niveauausgleich: Höhenanpassung bei Materialübergängen durch Profile oder Rampen.
Nominaldicke: Nennstärke von Bodenbelägen nach Produktnorm mit zulässigen Toleranzen.
Nutzschichtdicke: Dimension der verschleißfesten Deckschicht, die Renovierbarkeit und Lebensdauer bestimmt.
Nutzungsdauer: Zu erwartende Lebensdauer von Bodenbelägen unter normativen Beanspruchungsbedingungen.
O
Oberflächenbehandlung: Vergütung der Belagsoberfläche durch Versiegelung, Beschichtung oder Imprägnierung.
Oberflächengüte: Qualität der Belagsoberfläche hinsichtlich Ebenheit, Optik und Haptik.
Oberflächenstruktur: Textur der Belagsoberfläche, die Rutschsicherheit und Optik beeinflusst.
Offene Zeit: Zeitspanne zwischen Klebstoffauftrag und maximaler Verlegezeitpunkt bei erhaltener Klebkraft.
Ökobilanz: Umweltbewertung von Produkten über den Lebenszyklus nach ISO 14040.
Oriented Strand Board (OSB): Grobspanplatte aus ausgerichteten Spänen als Untergrundsystem.
Ortgangsicherung: Kantensicherung bei Teppichbelägen durch Umkettelung oder Einfassung.
P
Parkett: Massivholz-Bodenbelag in verschiedenen Ausführungen nach DIN EN 13226 und DIN EN 13489.
PE-Folie: Polyethylenfolie als Dampfbremse mit sd-Wert von mindestens 75 m bei schwimmender Verlegung.
Peel-Test: Prüfung der Schälfestigkeit von Klebverbindungen.
Perimeter-Verklebung: Randverklebung ohne vollflächige Fixierung.
PH-Wert: Säuregrad mineralischer Untergründe, der vor Belagsverlegung neutralisiert werden muss auf Werte unter 9-10.
Phthalate: Weichmacher für PVC-Beläge, deren Verwendung zunehmend reguliert wird.
Pigmentierung: Farbgebung von Materialien durch Farbpigmente.
Planität: Ebenheit von Oberflächen nach DIN 18202.
Plattenbelag: Formatierter Bodenbelag in quadratischer oder rechteckiger Form.
Plattenschnitt: Zuschneiden von Belagselementen auf Verlegemaß.
Polfaser: Aufrechtstehende Faser bei textilen Belägen, die die Nutzfläche bildet.
Polhöhe: Länge der Polfasern bei textilen Bodenbelägen, typischerweise zwischen 2 und 10 mm.
Polgewicht: Masse der Polfasern pro Flächeneinheit bei textilen Belägen in g/m².
Polyamid (PA): Synthetische Faser für hochwertige textile Bodenbeläge mit guter Scheuerfestigkeit.
Polyester (PES): Synthetische Faser für textile Bodenbeläge mit guter Farbbrillanz.
Polypropylen (PP): Synthetische Faser für preisgünstige textile Bodenbeläge mit guter Feuchtebeständigkeit.
Polyurethan (PU): Reaktionsharz für Klebstoffe, Beschichtungen und Belagsrücken.
Polyvinylchlorid (PVC): Thermoplastischer Kunststoff als Hauptkomponente elastischer Beläge nach DIN EN ISO 10581.
Porenversiegelung: Verschluss offenporiger Untergründe durch Grundierung zur Verhinderung von Lufteinschlüssen.
Porosität: Offenporigkeit von Untergründen, die die Saugfähigkeit bestimmt.
Presskraft: Andruckkraft bei Verklebung zur Gewährleistung vollflächiger Benetzung.
Primer: Grundierung zur Haftvermittlung und Untergrundvorbereitung.
Profilierung: Oberflächenstrukturierung zur Verbesserung der Rutschsicherheit.
Prüfzeichen: Konformitätskennzeichnung wie CE, Ü-Zeichen oder GUT-Siegel.
PU-Schaum: Polyurethanschaumstoff als Trittschalldämmung oder Komfortschicht.
PVC-Belag: Elastischer Bodenbelag auf Polyvinylchlorid-Basis nach DIN EN 649 oder DIN EN ISO 10581.
Q
Qualitätssicherung: Maßnahmen zur Gewährleistung normgerechter Ausführung nach DIN 18365.
Quellschweißung: Verschweißungstechnik bei PVC durch Anlösen der Oberflächen mittels Lösemittel.
Quellverhalten: Dimensionsänderung bei Feuchteaufnahme, kritisch bei Holzwerkstoffen.
Querfuge: Stoßfuge quer zur Längserstreckung von Belagselementen.
Querverlegung: Verlegung von Belagselementen rechtwinklig zur Raumlängsachse.
R
Randbereich: Wandanschlusszone mit besonderer Ausbildung der Dehnungsfuge.
Randdämmstreifen: Dämmstoffstreifen zur Entkopplung schwimmender Estriche von vertikalen Bauteilen.
Randfixierung: Verklebung nur im Randbereich ohne vollflächige Klebung.
Randprofil: Abschlussleiste zur Überdeckung der Randfuge.
Rauchentwicklung: Rauchgas-Emission bei Brandbelastung, klassifiziert in s1 (wenig), s2 (mittel), s3 (stark) nach DIN EN 13501-1.
Raumakklimatisierung: Anpassung der Materialeigenschaften an die Klimabedingungen des Verlegeraums.
Raumklima: Temperatur und Luftfeuchtigkeit im Verlegebereich, optimal 18-23°C und 40-65% rel. Feuchte.
Reaktionsharzkleber: Chemisch härtende Klebstoffe auf Polyurethan- oder Epoxidharzbasis.
Recycling: Wiederverwertung von Altmaterialien, zunehmend relevant bei Bodenbelägen.
Reflexionsvermögen: Lichtreflexion der Belagsoberfläche, charakterisiert durch Glanzgrad.
Regenerierbarkeit: Möglichkeit zur Aufarbeitung abgenutzter Beläge durch Schleifen oder Beschichten.
Reibungskoeffizient: Rutschsicherheit charakterisierender Wert nach DIN EN 13893, wobei R9-R13 die Bewertungsgruppen kennzeichnen.
Reibwert: Maß für Rutschsicherheit, geprüft mit verschiedenen Verfahren.
Reinigungsverträglichkeit: Beständigkeit gegen Reinigungsmittel und -verfahren.
Relaxation: Zeitabhängige Spannungsabnahme in Materialien unter konstanter Dehnung.
Renovierbarkeit: Möglichkeit zur Aufarbeitung durch Schleifen und Neubeschichtung.
Reparaturschweißung: Nachträgliche Verschweißung schadhafter Nähte.
Resteindruckwert: Bleibende Verformung nach Druckbelastung nach DIN EN ISO 24343-1, charakteristisch für Elastizität.
Restfeuchte: Verbleibender Wassergehalt in Estrichen, der normative Grenzwerte nicht überschreiten darf.
Richtscheit: Prüfinstrument zur Kontrolle der Ebenheit nach DIN 18202.
Rissbildung: Entstehung von Fugen oder Brüchen in Belägen oder Untergründen.
Rissüberbrückung: Fähigkeit von Klebstoffen oder Spachtelmassen, Untergrundverformungen ohne Rissfortpflanzung aufzunehmen.
Rollenlänge: Standardlänge von Bahnenware, typischerweise 20-30 m bei PVC, variable Längen bei Textil.
Rollenware: Bahnförmig konfektionierte Bodenbeläge.
Rückenbeschichtung: Unterseite textiler Beläge mit Latex, PU oder anderen Bindern zur Stabilisierung.
Rückstellvermögen: Fähigkeit zur Rückkehr in die ursprüngliche Form nach Verformung.
Rutschsicherheit: Trittsicherheit auf Belägen, bewertet nach DIN EN 13893 oder DIN 51130.
S
Saugfähigkeit: Kapazität von Untergründen zur Wasseraufnahme, die die Klebstoffwahl beeinflusst.
Saxony: Textiler Belag mit aufrecht stehendem geschnittenem Pol mit gedrehten Fasern.
Schälbeanspruchung: Zugbelastung in spitzem Winkel zur Klebefuge.
Schälfestigkeit: Widerstand gegen Schälbeanspruchung nach DIN EN 1372.
Schallabsorption: Aufnahme von Schallenergie durch Beläge, relevant für Raumakustik.
Schaumrücken: Geschäumte Rückenschicht bei elastischen oder textilen Belägen zur Komfortsteigerung.
Scherfestigkeit: Widerstand gegen Scherbeanspruchung parallel zur Klebefuge.
Schichtaufbau: Struktur mehrlagiger Beläge mit funktional differenzierten Schichten.
Schichtdicke: Dimension einzelner Lagen oder des Gesamtbelagsaufbaus.
Schimmelpilzresistenz: Widerstandsfähigkeit gegen mikrobiellen Befall nach DIN EN 15457.
Schlagregensicherheit: Abdichtung gegen eindringendes Wasser bei Außenanwendungen.
Schlaufenpol: Textile Belagsoberfläche mit ungeschnittenen Faserschlingen.
Schleifbeständigkeit: Verschleißfestigkeit bei Reibbeanspruchung.
Schlingenfixierung: Befestigung der Polfasern bei getuften Belägen durch Latexierung.
Schluff: Feiner mineralischer Staub auf Estrichen, der vor Verklebung zu entfernen ist.
Schmutzbindung: Fähigkeit textiler Beläge, Partikel zu fixieren und vor Aufwirbelung zu schützen.
Schmutzfangzone: Eingangsbereich mit Schmutz- und Feuchterückhaltung.
Schnittkante: Bearbeitete Kante von Formatbelägen oder zugeschnittenen Bahnen.
Schubfestigkeit: Widerstand gegen parallele Verschiebung in der Klebefuge.
Schwellprofil: Übergangsausbildung zwischen Räumen oder Belagsarten.
Schweißnaht: Verbindung von PVC- oder Linoleumbahnen durch Heißluft- oder Kaltschweißung.
Schweißraupe: Drahtförmiges Material zum Verschweißen von Elastomerbahnen.
Schwimmende Verlegung: Montage ohne Verklebung mit Untergrund nach DIN 18365.
Schwindmaß: Dimensionsänderung bei Feuchteabgabe.
sd-Wert: Wasserdampf-Diffusionswiderstand nach DIN EN ISO 12572 in Metern.
Selbstnivellierung: Eigenschaft von Fließestrichen und Spachtelmassen, ohne Bearbeitung ebene Flächen zu bilden.
Setzen: Bleibende Verformung unter Dauerlast.
Sickerprüfung: Untersuchung der Dichtigkeit von Abdichtungen nach wasserbelastenden Bereichen.
Sicherheitsdatenblatt: Informationsblatt zu Gefahrstoffen nach REACH-Verordnung.
Sisal: Pflanzenfaser aus Agave für robuste textile Beläge.
Sockelleiste: Wandabschluss zur Überdeckung der Randfuge.
Sortierung: Klassifizierung nach optischen Merkmalen, relevant bei Holzbelägen nach DIN 4076.
Spachtelung: Untergrundvorbereitung durch Auftrag von Ausgleichsmassen.
Spachtelmasse: Mörtel- oder kunstharzgebundener Baustoff zum Untergrundausgleich nach DIN EN 13813.
Spannungszustand: Innere Kräfte in Materialien durch Temperatur- oder Feuchteänderungen.
Sperrgrund: Grundierung zur Unterbindung von Migrationen oder Verfärbungen.
Sportboden: Elastischer Bodenbelag für Sportstätten nach DIN EN 14904 mit definierten Anforderungen an Stoßdämpfung.
Stabilität: Formbeständigkeit von Belägen unter mechanischen und klimatischen Einflüssen.
Stabparkett: Massivholzelemente nach DIN EN 13226 zur vollflächigen Verklebung.
Standfestigkeit: Widerstand gegen Verformung unter statischer Last.
Statische Aufladung: Elektrostatische Spannung auf Belagsoberflächen nach DIN EN 1815.
Staubabbindung: Verfestigung staubender Untergründe durch Grundierung.
Stempeltest: Prüfung der Elastizität durch Messung der Rückverformung nach Druckbelastung.
Stich-Reihen-Verhältnis: Parameter bei getuften Belägen zur Charakterisierung der Poldichte.
Stofffestigkeit: Mechanische Belastbarkeit des Belagsmaterials.
Stoßdämpfung: Kraftreduktion bei Aufprall, relevant für Sportböden nach DIN EN 14904.
Strapazierfähigkeit: Verschleißresistenz bei mechanischer Beanspruchung.
Streckung: Elastische oder plastische Längung unter Zugbelastung.
Struktur: Oberflächentextur oder innerer Aufbau von Belägen.
Strukturschaum: Geschäumte Trägerschicht mit gezielter Porenstruktur für Komfort und Trittschall.
Stufenmatten: Textile Beläge zur Belegung einzelner Treppenstufen.
Stuhlrolleneignung: Belastbarkeit durch Bürodrehstühle nach DIN EN 425.
Synthetikfaser: Chemisch hergestellte Faser für textile Beläge.
T
Taber-Test: Abriebprüfung nach DIN EN 649 mit rotierendem Schleifrad.
Tafelboden: Großformatiger Fertigparkett nach DIN EN 13488.
Tauchwiderstand: Beständigkeit gegen Wasserimmersion.
Technische Lieferbedingungen: Herstellerspezifikationen für Produkte und Verlegung.
Temperaturbeständigkeit: Resistenz gegen thermische Einflüsse ohne Schädigung.
Teppichboden: Textiler Bodenbelag nach DIN EN 1307 in Bahnen- oder Fliesenform.
Teppichfliese: Modularer textiler Belag mit Kantenmaßen typischerweise 50x50 cm nach DIN EN 1307.
Textur: Oberflächenstruktur von Belägen.
Thermische Ausdehnung: Dimensionsänderung bei Temperaturänderung, charakterisiert durch Ausdehnungskoeffizienten.
Thermoplast: Bei Erwärmung verformbarer Kunststoff wie PVC oder Polyethylen.
Thermoplastische Markierung: Einschmelzbare Kennzeichnung in elastische Beläge.
Toleranz: Zulässige Abweichung von Nennmaßen nach Produktnorm.
Trägergewebe: Stabilisierende Gewebelage in elastischen oder textilen Belägen.
Trägerschicht: Mittellage mehrschichtiger Beläge mit stabilisierender Funktion.
Trennlage: Folie zur Entkopplung von Schichten im Fußbodenaufbau.
Trennschicht: Lage zur Vermeidung von Haftverbindungen zwischen Estrich und Untergrund.
Treppenstufenprofil: Kantensicherung für Treppenbeläge.
Trittschall: Körperschall durch Begehen, charakterisiert durch Norm-Trittschallpegel nach DIN EN ISO 717-2.
Trittschalldämmung: Dämmschicht zur Reduktion der Körperschallübertragung mit Trittschallverbesserungsmaß nach DIN EN 16205.
Trittschallverbesserungsmaß: Kennwert für schalldämmende Wirkung in dB nach DIN EN ISO 717-2.
Trocknungsverhalten: Zeitlicher Verlauf der Feuchteabgabe aus Estrichen oder Klebstoffen.
Tropfentest: Prüfung der Wasseraufnahme von Oberflächen.
Tufting: Herstellungsverfahren für textile Beläge durch Einstechen von Polfasern in Trägermaterial.
U
Übergangsprofil: Formteil zur Überbrückung von Höhendifferenzen zwischen Belägen.
Überprüfbarkeit: Dokumentation zur Nachvollziehbarkeit ausgeführter Arbeiten.
Überschleifbarkeit: Möglichkeit zur Oberflächenbearbeitung durch Schleifen.
Umgebungstemperatur: Raumtemperatur während Verlegung, optimal 18-23°C.
Umweltverträglichkeit: Ökologische Unbedenklichkeit von Produkten nach Ökobilanz.
Umweltzeichen: Kennzeichnung umweltgerechter Produkte wie Blauer Engel.
Untergrundprüfung: Kontrolle der Verlegereife nach DIN 18365.
Untergrundvorbereitung: Maßnahmen zur Herstellung normgerechter Verlegereife.
Unterlage: Dämmschicht unter schwimmend verlegten Belägen.
Unterspannung: Montage textiler Beläge unter Zugspannung zur Vermeidung von Wellenbildung.
Unterschicht: Untere Lage mehrschichtiger Belagsaufbauten.
Urethanbeschichtung: Polyurethan-basierte Oberflächenvergütung.
UV-Beständigkeit: Resistenz gegen Farbveränderung durch UV-Strahlung.
V
Velours: Textiler Belag mit geschnittenem, aufrecht stehendem Pol.
Ventilanordnung: Einschnitte im Belag zur Vermeidung von Lufteinschlüssen bei Verklebung.
Verarbeitungstemperatur: Erforderliche Temperatur für Klebstoffe und Beläge während Verlegung.
Verarbeitungszeit: Zeitspanne zwischen Klebstoffauftrag und Verlegung.
Verbindungstechnik: Methode zur Fügung von Belagselementen.
Verdrängungsraum: Rillierung am Klebstoffauftragswerkzeug zur Dosierung.
Verformungsverhalten: Reaktion auf mechanische Belastung.
Vergilbung: Farbveränderung zu Gelbtönen durch Alterung oder UV-Einwirkung.
Verklebung: Haftende Verbindung zwischen Belag und Untergrund.
Verlegeanleitung: Herstellervorgaben für sachgerechte Montage.
Verlegegeometrie: Anordnung und Orientierung von Belagselementen.
Verlegemuster: Gestalterische Anordnung von Formatbelägen.
Verlegeplan: Grafische Darstellung der geplanten Belagsanordnung.
Verlegeprotokoll: Dokumentation der Ausführungsbedingungen und -parameter.
Verlegerichtung: Orientierung von Belagselementen relativ zur Raumgeometrie.
Verlegereife: Zustand des Untergrunds zur normgerechten Belagsaufnahme nach DIN 18365.
Verschleißfestigkeit: Widerstand gegen Abrieb nach DIN EN 660 oder DIN EN ISO 10581.
Verschleißschicht: Oberste Nutzschicht mit Abriebresistenz.
Versiegelung: Oberflächenbeschichtung zum Schutz vor Verschmutzung und Verschleiß.
Verstemmen: Einfüllen elastischer Massen in Fugen.
Verwölbung: Formveränderung durch einseitige Einflüsse.
Vinyl: Kurzbezeichnung für PVC-Beläge.
Vinyl-Designboden: Mehrschichtiger elastischer Belag mit fotorealistischem Dekor.
Vinylester: Belagsrücken auf Polyvinylacetat-Basis bei textilen Belägen.
Vlies: Textiler Flächenverbund aus mechanisch oder chemisch verfestigten Fasern ohne Webstruktur.
Vliesrücken: Rückenbeschichtung textiler Beläge mit Vliesstoff.
Vollflächige Verklebung: Klebung über die gesamte Belagsfläche nach DIN 18365.
Vorbereitung: Maßnahmen vor Verlegungsbeginn zur Herstellung der Verlegereife.
Vorfixierung: Provisorische Befestigung vor endgültiger Verklebung.
Vorlaufzeit: Zeitspanne zwischen Auftragserteilung und Lieferung.
Vorspannung: Zugbeanspruchung bei Verlegung zur Vermeidung späterer Verwölbung.
Vorverlegung: Provisorisches Auslegen zur Akklimatisierung und Planung.
W
Wachsbehandlung: Traditionelle Oberflächenpflege mit Naturwachsen.
Wärmedämmung: Reduzierung des Wärmedurchgangs durch Dämmschichten nach DIN EN 12524.
Wärmedurchlasswiderstand: Kennwert für Wärmedämmwirkung nach DIN EN 12667.
Wärmeleitfähigkeit: Materialeigenschaft zum Wärmetransport, relevant für Fußbodenheizung nach DIN EN 12524.
Wandanschluss: Übergang zwischen Bodenbelag und Wand mit Dehnungsfuge.
Wartung: Regelmäßige Pflegemaßnahmen zur Werterhaltung.
Wasserabweisend: Hydrophobierung ohne vollständige Dichtigkeit.
Wasseraufnahme: Kapazität zur Feuchteaufnahme nach DIN EN 993-1.
Wasserdampfdiffusion: Feuchtetransport durch Partialdruckgefälle.
Weichmacher: Additive zur Erhöhung der Flexibilität von Kunststoffen.
Wellenbildung: Verwölbungen bei Belägen durch unsachgemäße Verlegung oder klimatische Einflüsse.
Widerstandsklasse: Einstufung der Tragfähigkeit von Doppelböden nach DIN EN 12825.
Wilton: Gewebter Teppichboden mit Schuss- und Kettfäden.
Wollsiegel: Qualitätskennzeichnung für Teppiche aus Schurwolle.
X
Xenon-Lichtbeständigkeit: Prüfung der Farbbeständigkeit mit Xenon-Bogenlicht nach ISO 105-B02.
Z
Zahnspachtel: Werkzeug zum strukturierten Klebstoffauftrag mit definierter Schichtdicke.
Zahntiefe: Dimension der Zinken am Zahnspachtel zur Dosierung der Klebstoffmenge.
Zahnung: Rillenstruktur des aufgetragenen Klebstoffs.
Zementestrich: Estrich mit Zementbinder nach DIN EN 13813, Standarduntergrund für Bodenbeläge.
Zertifizierung: Konformitätsnachweis durch unabhängige Prüfstellen.
Ziehklinge: Werkzeug zum Entfernen alter Klebstoffreste oder Beläge.
Zugfestigkeit: Maximale Zugbeanspruchung bis zum Bruch nach DIN EN ISO 1421.
Zulassung: Bauaufsichtliche Verwendbarkeitsnachweise für Produkte.
Zusammensetzung: Materialkomposition von Belägen oder Verlegewerkstoffen.
Zusatzmittel: Additive zur Modifikation von Eigenschaften.
Zuschlag: Mineralische Füllstoffe in Mörteln und Estrichen.
Zweikomponentensystem: Klebstoffe oder Beschichtungen aus Harz und Härter mit chemischer Reaktion.
Zwischenschicht: Funktionale Lage in mehrschichtigen Belagsaufbauten.
